Drahterodieren für präzise Konturen und anspruchsvolle Bauteile
Wir fertigen präzise Bauteile im Bereich Drahterodieren und Lohnerodieren für Werkzeugbau, Maschinenbau, Vorrichtungsbau und weitere technische Anwendungen. Mit unseren Sodick Drahterodiermaschinen bearbeiten wir elektrisch leitfähige Werkstoffe hochgenau, auch bei komplexen Konturen, engen Innenradien und gehärteten Materialien.
Drahterodieren in der Lohnerosion für filigrane und maßgenaue Bauteile
Drahterodieren ist im Lohnerodieren die richtige Lösung, wenn hohe Maßgenauigkeit, komplexe Konturen und schwer zerspanbare Werkstoffe gefragt sind. Das Verfahren arbeitet berührungslos und eignet sich besonders für Bauteile, bei denen Fräsen oder Schleifen an geometrische oder werkstoffbedingte Grenzen stoßen.
Im Bereich Lohnerodieren fertigen wir Einzelteile, Prototypen, Kleinserien und wiederkehrende Serien nach Zeichnung, CAD-Daten oder abgestimmter Vorgabe.
Unsere Technik für das Drahterodieren
Für die Drahterosion setzen wir auf Sodick Maschinen mit präziser Achsführung und hoher Wiederholgenauigkeit. Durch den Linearmotor erreichen wir eine hochgenaue Positionierung und stabile Bearbeitungsprozesse, auch bei anspruchsvollen Konturen und feinen Geometrien.
Ergänzend setzen wir Startlocherodieren mit AGEMA ein. Das ist ideal für kleine oder anspruchsvolle Startlöcher, wenn Innenkonturen präzise vorbereitet werden müssen.
Maschinendaten
- Hersteller: Sodick
- Verfahrweg: bis 600 mm x 350 mm
- Maximale Schnitthöhe: bis 300 mm
- Hochgenaue Positionierung durch Linearmotor
- Startlocherodieren mit AGEMA
Wann Drahterodieren die richtige Lösung ist
Unsere CNC-Lohnfertigung ist so aufgestellt, dass wir unterschiedliche Losgrößen wirtschaftlich und flexibel abbilden können.
Komplexe Konturen
Auch enge Innenradien, filigrane Stege und komplexe Geometrien lassen sich präzise herstellen.
Harte Werkstoffe
Gehärteter Stahl, Hartmetall und andere schwer zerspanbare Werkstoffe lassen sich zuverlässig bearbeiten.
Hohe Genauigkeit
Das Verfahren eignet sich für Bauteile mit Toleranzen im µm-Bereich und hohen Anforderungen an die Konturtreue.
Berührungslose Bearbeitung
Nahezu keine mechanischen Schnittkräfte auf das Werkstück.
So läuft eine Anfrage ab
Anfrage senden
Sie senden uns Zeichnung, CAD-Daten oder alle verfügbaren technischen Informationen.
Technische Prüfung
Wir prüfen Werkstoff, Kontur, Materialstärke, Startbohrung und Fertigungsweg.
Angebot erhalten
Sie erhalten ein Angebot passend zu Bauteil, Aufwand und Stückzahl.
Fertigung
Wir fertigen Ihr Bauteil per Drahterodieren und übernehmen bei Bedarf auch das Startlocherodieren.
Welche Materialien wir drahterodieren
Bearbeitet werden können grundsätzlich alle elektrisch leitfähigen Werkstoffe. Das Verfahren ist besonders interessant für Materialien, die schwer zerspanbar sind oder eine sehr präzise Konturbearbeitung erfordern.
- Werkzeugstahl
- gehärteter Stahl
- Edelstahl
- Hartmetall
- Kupfer
- Messing
- Titan
- leitfähige Sonderlegierungen
Ergänzende Fertigungsverfahren aus einer Hand
Ein entscheidender Vorteil unserer Fertigung ist die Möglichkeit, über das reine Drahterodieren hinaus weitere Bearbeitungsschritte abzudecken. So entstehen weniger Schnittstellen, geringerer Abstimmungsaufwand und effizientere Abläufe.
Senkerodieren
Senkerodieren ist die richtige Lösung, wenn höchste Genauigkeit gefragt ist oder Werkstoffe so hart sind, dass sie spanend nur schwer oder gar nicht bearbeitet werden können. Das Verfahren eignet sich besonders für komplexe Konturen, präzise Geometrien im Werkzeug- und Formenbau.
Fräsen
Fräsen eignet sich für präzise Bauteile mit klar definierten Geometrien, Passflächen und funktionalen Konturen. Das Verfahren ist besonders wirtschaftlich für Einzelteile, Prototypen, Kleinserien und Serien, wenn Maßhaltigkeit und reproduzierbare Bearbeitung gefordert sind.
Bohrerodieren
Bohrerodieren eignet sich für sehr kleine und tiefe Bohrungen, die konventionell nicht oder nur mit großem Aufwand herstellbar sind. Das Verfahren wird vor allem dann eingesetzt, wenn hohe Präzision und prozesssichere Bohrungen in harten oder schwer bearbeitbaren Materialien gefragt sind.
Häufige Fragen zur Drahterosion
Wann ist Drahterodieren besser als Fräsen?
Drahterodieren ist besonders dann die bessere Lösung, wenn sehr enge Innenradien, filigrane Konturen, harte Werkstoffe oder hohe Genauigkeitsanforderungen gefordert sind. Im Gegensatz zum Fräsen entstehen kaum mechanische Kräfte auf das Werkstück. Dadurch lassen sich auch empfindliche oder gehärtete Bauteile präzise bearbeiten, bei denen konventionelle Zerspanung an Grenzen stößt.
Welche Innenradien sind beim Drahterodieren möglich?
Mit dem Drahterodieren lassen sich deutlich kleinere Innenradien realisieren als mit vielen Fräsprozessen. Welche Radien konkret möglich sind, hängt unter anderem vom verwendeten Drahtdurchmesser, der Werkstückdicke und der Bauteilgeometrie ab. Gerade bei filigranen Konturen ist das Verfahren deshalb oft die wirtschaftlichere oder überhaupt erst machbare Lösung.
Verändert Drahterodieren die Materialeigenschaften?
Drahterodieren arbeitet thermisch durch elektrische Entladungen. Dabei entsteht eine sogenannte Randzone, deren Ausprägung von Werkstoff, Bearbeitungsstrategie und Anzahl der Feinschnitte abhängt. Für viele technische Anwendungen ist das unkritisch. Wenn besondere Anforderungen an Oberfläche, Randzone oder Funktion bestehen, sollte das bereits in der Anfrage berücksichtigt werden.
Können auch sehr filigrane Stege und Konturen gefertigt werden?
Ja, genau dafür wird Drahterodieren häufig eingesetzt. Das Verfahren eignet sich sehr gut für feine Stege, schmale Durchbrüche, kleine Innenkonturen und komplexe Geometrien. Entscheidend ist immer die Kombination aus Werkstoff, Materialstärke und Bauteilgeometrie. Gerade bei filigranen Präzisionsteilen ist Drahterosion oft die beste Lösung.
Ist Drahterodieren auch für Prototypen und Einzelteile wirtschaftlich?
Ja, vor allem dann, wenn die Geometrie komplex ist, harte Werkstoffe bearbeitet werden müssen oder enge Toleranzen gefordert sind. Bei einfachen Konturen kann ein anderes Verfahren günstiger sein. Bei anspruchsvollen Bauteilen ist Drahterodieren jedoch oft schon bei kleinen Stückzahlen wirtschaftlich, weil Genauigkeit und Konturqualität direkt im Prozess erreicht werden.
Welche Rolle spielt die Startbohrung für die spätere Kontur?
Die Startbohrung ist nicht nur ein technischer Einstiegspunkt für den Draht, sondern oft auch entscheidend für die Umsetzbarkeit der Kontur. Lage, Durchmesser und Zugänglichkeit müssen zur Geometrie passen. Besonders bei kleinen Innenkonturen oder wenig Platz ist eine sauber ausgeführte Startbohrung wichtig, damit die Drahterosion präzise und wirtschaftlich durchgeführt werden kann.
Welche typischen Fehler führen zu unnötigen Kosten beim Drahterodieren?
Häufige Kostentreiber sind unklare Zeichnungen, fehlende Angaben zu Werkstoff und Toleranzen, unnötig enge Spezifikationen oder Konturen, die konstruktiv nicht auf das Verfahren abgestimmt sind. Auch nicht definierte Anforderungen an Startbohrung, Oberfläche oder Nacharbeit können die Kalkulation erschweren. Je klarer die technischen Vorgaben, desto genauer und schneller lässt sich die Fertigung planen.
Was ist bei der Konstruktion von Bauteilen für das Drahterodieren zu beachten?
Wichtig sind vor allem ausreichend zugängliche Konturen, sinnvoll platzierte Startbohrungen, realistische Radien und eine auf das Verfahren abgestimmte Geometrie. Wer das Bauteil bereits in der Konstruktion auf Drahterodieren auslegt, kann Fertigungszeit, Aufwand und Kosten oft deutlich reduzieren. Gerade bei komplexen Innenkonturen lohnt sich die frühe Abstimmung.
Drahterodierte Bauteile anfragen
Sie benötigen präzise Konturen, kleine Innenradien oder die Bearbeitung gehärteter Werkstoffe? Senden Sie uns Ihre Zeichnung oder CAD-Daten. Wir prüfen die Umsetzbarkeit und erstellen ein passendes Angebot.